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BrancheKrananlagen in Recycling- und Abfallbetrieben
Krane in Schrott- und Abfallanlagen: Magnet- und Greiferanbaugeräte, Dauerbetrieb, Staub- und Korrosionsbedingungen.
Was die Arbeit mit Anbaugerät mit sich bringt
Auf dem Schrottplatz arbeitet der Kran nicht mit Haken, sondern mit Magnet oder Greifer. Das verändert die Elektro- und Steuerungskonstruktion des Krans grundlegend: Das Anbaugerät benötigt eine eigene Stromversorgung, Steuerung und Sicherheitslogik.
Beim Magnet ist Stromausfall das kritischste Thema. Fällt die Versorgung aus, lässt der Magnet die Last fallen; um das zu verhindern, ist eine Notstromversorgung (Batterie oder Generator) integraler Bestandteil des Systems.
Umgebungsbedingungen
Abfall- und Schrottplätze sind staubig, feucht und meist Freiflächen. Bei Elektrokomponenten kommen erhöhte Schutzklasse, gekapselte Schleifleitung und korrosionsbeständiges Beschichtungssystem zum Einsatz.
Die Wartungsintervalle von Seil und Kranbahn verkürzen sich in dieser Umgebung; das Wartungsprogramm sollte entsprechend geplant werden.
Typische Lösungen
| Anforderung | Lösung |
|---|---|
| Schrottumschlag | Lasthebemagnet, Notstromversorgung |
| Schüttabfall | Greiferanbaugerät |
| Freigelände | Portalkran, Sturmsicherung, erhöhter IP-Schutz |
| Dauerbetrieb | Obere Triebwerksgruppe, geplante Wartung |
| Staub und Feuchtigkeit | Gekapselte Schleifleitung, geschützter Motor und Schaltschrank |
| Korrosion | Schwerlast-Beschichtungssystem, wasserabweisende Detailkonstruktion |
Häufig gestellte Fragen
Kann ich an meinem vorhandenen Kran einen Magneten anbringen?
Das ist keine bloße Erweiterung, sondern ein Systemwechsel: Stromversorgung, Steuerung und Notstrom werden benötigt. Zudem wird das Magnetgewicht von der Tragfähigkeit abgezogen.
Greifer oder Magnet?
Kommt auf das Material an. Bei nichtmagnetischem oder gemischtem Abfall ist der Greifer, bei Blech- und Eisenschrott der Magnet effizient. In manchen Anlagen werden beide austauschbar geplant.
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