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BrancheKrananlagen in der Automobilindustrie und Zulieferbranche
Krane in der Automobilproduktion und Zulieferindustrie: Werkzeugwechsel, Montagelinienversorgung, Schwenkkran und präzises Positionieren.
Die Frage der Taktzeit
In Automobilbetrieben muss der Kran sich dem Produktionstakt anpassen. Warten, bis die Last aufhört zu schwingen, unmöglich niedrig positionieren zu können, oder dass der Haken den gewünschten Punkt nicht erreicht — all das schlägt sich direkt in der Taktzeit nieder.
Deshalb geht es bei der Kranauswahl in diesen Betrieben weniger um die Tragfähigkeit als um Geschwindigkeitsprofil, Hakenanfahrmaß und Positioniergenauigkeit.
Werkzeugwechsel
Bei Pressenlinien ist der Werkzeugwechsel ein geplanter Stillstand, dessen Dauer unmittelbar Produktionsausfall bedeutet. Das millimetergenaue Herausnehmen des Werkzeugs aus der Presse und Einsetzen des neuen erfordert präzise, wiederholbare Kranbewegungen.
Die typische Lösung hier: Heben und Fahren mit Frequenzumrichter, eine niedrige Geschwindigkeitsstufe und eine Funkfernsteuerung, mit der der Bediener die Last direkt im Blick hat.
Stationsbezogene Lösungen
| Anforderung | Lösung |
|---|---|
| Werkzeugwechsel | Zweiträgerkran mit Umrichter, niedrige Geschwindigkeitsstufe |
| Versorgung einer Einzelstation | Schwenkkran — blockiert den Laufkran nicht |
| Transport auf fester Strecke | Einschienenbahn |
| Präzises Absetzen | Frequenzumrichter, Funkfernsteuerung |
| Hohe Taktzahl | Hohe Triebwerksgruppe, Pendeldämpfung |
| Ergonomie | Balancer- und Manipulator-Lösungen |
Häufig gestellte Fragen
Braucht jede Station einen Schwenkkran?
Nicht zwingend, aber bei Stationen mit häufigem Hebebedarf zahlt er sich schnell aus. Den gemeinsamen Laufkran jedes Mal zu rufen, hält die Linie auf.
Ist Funkfernsteuerung sicher?
Bei richtiger Auswahl ja, sogar sicherer: Der Bediener steht nicht unter der Last, sondern dort, wo er sie am besten sieht. Not-Aus und Kopplungssicherheit sind Standardmerkmale.
